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 Erklärungen zur Zucht von Mischern und Reinerbige

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Jasmin
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Anzahl der Beiträge : 14
Anmeldedatum : 17.01.16
Ort : Berlin-Brandenburg

BeitragThema: Erklärungen zur Zucht von Mischern und Reinerbige   So Jan 17, 2016 2:19 pm

Bezeichnungen:
F1:
Die ersten Nachkommen einer Verpaarung zweier Genotypen (Garnele A x Garnele B) nennt sich F1 Generation. Hierbei entstehen Jungtiere mit einer Mischerbigkeit beider Genotypen, d.h., dass jedes der F1 Jungtiere theoretisch 50% Genetik des weiblichen Elterntieres besitzt und 50% des männlichen Elterntieres. 
F1+/R1 :
In der Genetik kennzeichnet man eine Rückkreuzung eines F1 Tieres mit dem Genotyp des Eltertieres als R1 Generation. Bei der Zuchtarbeit mit der R1 Generation verspricht sich der Züchter eine höhere Fallquote durch erneutes Einkreuzen des speziellen elterlichen Genotyps.
F2:
Verpaart man die Tiere der F1 Generation untereinander, nennt sich die dabei neu entstehende Generation F2!
F3: 
Verpaart man die Tiere der F2 Generation untereinander, nennt sich die dabei neu entstehende Generation F3!
Hinweis:
Wichtig dabei ist die Spalterbigkeit der Tiere, die nur in der F1 zu 100% gegeben ist, ab der F2 und den darauffolgenden Generationen gibt es neben den spalterbigen Tieren auch wieder reinerbige Phänotypen der Elterntiere.
Beispiel:
Parentalgeneration:          Bienengarnele x Taiwan Bee (Elterntiere) 
F1 Generation:         Bienengarnele x Taiwan Bee = Mischling 50/50 (Biene/Taiwan)
R1 Generation:         Mischling 50/50 x Taiwan Bee
F2 Generation:          F1 Mischling x F1 Mischling
 
Rückkreuzung/R1:
Der Züchter versucht bei der Rückkreuzung der F1 Mischlinge mit einer Taiwan Bee, das Taiwan Gen in der daraus entstehenden Generation zu "erhöhen", bzw. prozentual auf Hinsicht der Fallquote von Taiwanern hinzuarbeiten.
Hier lässt sich nun darüber streiten, ob dies nun nicht auch wieder eigentlich eine neue F1 Generation mit neuer Parentalgeneration darstellt, da man immer wieder davon hört, dass die Fallquote von Taiwanern einer F1 und R1 gleicht, bzw. nur geringfügige Unterschiede aufweist.
Das, an das F oder R angehängte + Zeichen gibt es so in der Fachsprache der Genetik nicht. Diese Rückkreuzung und die damit angeblich verbundene erhöhte Fallquote ist somit das individuelle Werk von Mutter Natur.
Jedenfalls rein rechnerisch kann es durch Kreuzungen laut den mendelschen Gesetzen zu höheren Fallquoten kommen, muss es aber nicht.
Das Problem liegt unserer Meinung nach bei den Ausgangstieren vergraben. Unsere theoretischen und publizierten Annahmen, einfach rezessiv, doppelt rezessiv etc. und die, an die mendelschen Gesetze angelehnten Thesen der Szene sind nur Ansätze, aber damit ist es leider nicht getan oder bewiesen.
Wer war Auslöser des F1 F2 F1+ R1 Hypes? Die Taiwan Bee!
Aber keiner weiß genau, wie sie entstanden ist. Den Informationen zur Folge ist die Taiwan Bee ebenfalls ein zufällig aufgetretenes Kreuzungsprodukt.
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